WordPress Themes – Das richtige WordPress Design

Dieser Abschnitt des WordPress Tutorials befasst sich mit der Wahl des richtigen WordPress Themes.

Was ist überhaupt ein WordPress Theme?

WordPress Themes sind Templates, die das Aussehen, bzw. das Design, euer Webseite bestimmen. Man muss sich das so vorstellen:  Wenn das Backend von WordPress, der Bereich indem ihr euch mit eurem Passwort einloggt, das Skelett mit all seinen Organen und Muskeln ist, dann ist das Theme die Haut, die alles überzieht und ansehnlich macht.

Eine der beliebtesten Fragen auf Google lautet:

Welches ist das beste WordPress Theme?

Viele Webseiten werben sogar mit: „Die besten kostenlosen WordPress Themes“

Sorry Leute, da muss ich euch jetzt enttäuschen. Aber das kann man pauschal so gar nicht sagen. Daher finde ich solche Aussagen immer recht unseriös. Richtiger wäre die Frage: Welches ist das richtige WordPress-Theme für mich, bzw. mein Projekt?

Ich versuche das mal ganz grob zu veranschaulichen: Angenommen Ihr seid ein Hochzeitsfotograf und eure einzige Anforderung an euer Blog Design ist es, dass eure Bilder so schön wie möglich, am besten im Großformat, in Szene gesetzt werden. Sehr schön wäre des Weiteren eine möglichst anmutige und schnörkelvolle Schriftart, um die Bilder knapp zu beschreiben.

Nehmen wir jetzt einen anderen Fall:  Ihr betreibt eine Informationsseite und schreibt über Themen wie: „Wie erstelle ich einen Blog?“. Der Fokus liegt dabei wahrscheinlich eher auf einer gut leserlichen Schrift und weniger auf großformatige Bilder. Auch eine übersichtliche Menüführung wäre hier von Vorteil.

Der Aufbau und das Blog Design werden sich also alleine schon aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen vom vorherigen Blog unterscheiden und dabei ist der Punkt „persönlicher Geschmack“ noch gar nicht enthalten.

Dennoch habe ich mir die Mühe gemacht und drei WordPress Designs für einen schnellen Start ausgewählt. Dies soll euch die lange Suche am Anfang etwas ersparen. Das rettet euch aber nicht davor, diesen Artikel hier durchzulesen. 😉

WordPress Themes kostenlos oder als Premium Version?

Als erstes muss man klarstellen, dass Themes nicht die Welt kosten und man schöne Designs in der Regel für weniger als € 100,- bekommt. Aber erstens habe ich mir hier zur Aufgabe gemacht die Sparfuchsvariante anzuwenden und zweitens würde ich jedem Anfänger davon abraten, sich sofort eine Premiumversion zuzulegen. Besonders am Anfang kann man noch gar nicht überblicken, was mit WordPress alles möglich ist und die Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Themes können sich wirklich sehr stark voneinander unterscheiden.

Anleitung – Erstellen eines WordPress Themes

Ganz einfach. Klickt beim Menüpunkt Designs auf Themes. Hier werden schon ein paar gängige kostenlose WordPress Themes bereitgestellt.

WordPress Themes Auswahl

Wischt man mit dem Mauszeiger über eines der Themes, dann erhält man die Option einer „Live-Vorschau“ des Themes und die Option es zu „Aktiveren“,  sprich zu installieren. Probiert es einfach mal aus. Keine Angst. Da könnt ihr nichts kaputt machen.

Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass euch die Template Vorschläge nicht 100% gefallen werden. Daher klickt oben, rechts neben der Überschrift „Themes“ auf den Button  „Hinzufügen“. Siehe da: Euch steht eine riesige Auswahl an Designs zur Verfügung.

Jetzt nicht verzweifeln: Oberhalb befinden sich verschiedene Such- und Filterfunktionen. Eine schnelle Filterung der populärsten und neusten Themes verschafft euch einen ersten Überblick, was es so für Blog-Designs gibt. Interessanter und effektiver ist aber die Suche „Nach Funktionen Filtern“.  Dort könnt ihr nach euren individuellen Anforderungen filtern. Filtert  mal nach dem Thema, das eurem zukünftigen Blog  am nächsten kommt. Nicht schlecht, oder?

Themes Download-Bereich

Wenn man auf Details & Vorschau klickt, dann öffnet sich das Theme. Hier bekommt ihr einen ersten Eindruck über die Struktur und Aufbau. Links in der Seitenleiste steht die Beschreibung des Themes und ggf. dessen Bewertung.

Wenn euch das Design gefällt, dann könnt ihr es durch einen Klick auf den Button „Installieren“ komfortabel runterladen. Kinderleicht, oder?

WordPress Theme installieren

Meine Tipps für die Wahl des richtigen WordPress Designs

  • Macht euch als erstes Gedanken darüber, welche Anforderungen Ihr an euer Blog-Design habt und schreibt das als Checkliste nieder. Das wird euch bei eurer Suche helfen, nicht den Fokus zu verlieren. Für diesen Blog hatte ich mir z.B. notiert: Klares Design, großes Titelbild, Hauptnavigation unterhalb des Titelbildes, verschachtelte Navigation (mehrere Hierarchieebenen), Seitenleiste rechts, News-Layout wünschenswert (Unterteilung in unterschiedliche Rubriken). Natürlich voll responsives Design. Am Ende musste ich da leider auch ein paar Abstriche machen, aber zumindest bin ich mir dieser Tatsache bewusst und berücksichtige das beim nächsten Wechsel des Templates.
  • Die Bezeichnung Lite oder light im Theme-Namen, beschreibt, dass es sich hierbei um eine kostenloses Theme handelt, die sich in eine Premiumversion upgraden lässt. Wird aber leider auch manchmal in der Beschreibung weggelassen.
  • Themes mit Premium-Uprade-Funktion haben oftmals im Beschreibungstext der linken Seitenleiste einen Demo-Link. Macht euch einfach mal die Mühe und schaut euch bei Interesse die Demoversion an. Allein schon aus Gründen der Suche nach Inspiration.
  • Macht euch die Mühe und grast eure gefilterte Themes-Liste einmal von oben bis ganz nach unten ab. Am Ende werdet ihr froh darüber sein, dass ihr so viele unterschiedliche Templates ausprobieren könnt.
  • Macht euch eine Liste von den Themes, die ihr ausprobiert habt und kommentiert diese kurz. Damit schließt ihr aus, dass ihr Themes öfters als 1x ausprobiert und spart Zeit und Nerven.
  • Wenn sich das Layout in der Vorschau nicht öffnet: Finger weg von der F5 Taste, oder jeglicher Form einer Aktualisierung der Seite. Damit verschwinden nämlich alle Filter und man muss von vorne mit der Suche anfangen. Also immer lieber oben links auf das X drücke, um das Theme zu schließen, und dann lieber nochmal in der Liste auf Vorschau klicken. Ihr werdet euch für diesen Tipp noch bedanken, versprochen.

WordPress Themes austauschen oder löschen

Themes austauschen:

Ganz einfach. Das hatte ich oben schon beschrieben. Geht in eurem Design_bereich mit der Maus auf das gewünschte Template. Unten links im Bild erscheint der Button „Aktivieren“.  Klick und Fertig.

Themes löschen:

Zum Löschen eines in Ungnade gefallenen Themes müsst ihr in der Bildmitte des Themes auf „Theme-Details“ klicken. Rechts unten findet ihr die Option „Löschen“.  Attention: Dies gilt aber nicht für das Theme, das aktuell im Einsatz ist. Dafür muss natürlich erst einmal wieder ein anderes aktiviert werden.

WordPress Themes löschen
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