WordPress Plugins – Nützliche Erweiterungen

WordPress Plugins – die besten Helfer:

Hier findet ihr eine Liste nützlicher und wichtiger WordPress Plugins. Außerdem sind die hier aufgeführten WordPress Plugins, zumindest in der Basisversion, kostenlos.

WordPress Plugins und DSGVO

Update: 1.6.2018

Im Zuge des neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) habe ich diesen Artikel um diesen wichtigen Aspekt ergänzt. Da kam ich leider nicht drumherum.

Ich möchte aber betonen, dass das hier keine Rechtsberatung darstellt und ich auch kein Jurist bin. Hierbei handelt es sich um Infos und Hinweise, die ich selber gesammelt habe.

Einen Rat kann ich euch aber geben: Wenn ihr nicht sicher seid, ob ein Plugin DSGVO konform ist, dann geht auf die Seite des Entwicklers. Denn das größte Interesse liegt immer bei demjenigen, der mit dem Plugin Geld verdienen und gleichzeitig teure Abmahnungen vermeiden möchte. Falls sich auf diesen Websites keine Hinweise finden sollten, dann lieber Finger weg.

Lest euch auch immer kurz die Dokumentation der Plugin Updates durch. So bleibt ihr immer auf dem Laufenden, ob ihr etwas anpassen müsst.

Was ist ein Plugin?

Ein Plugin ist ein Software-Modul, das die Funktion einer anderen Software optimieren oder erweitern kann. Durch Plugins hat man also die Möglichkeit, auf einfache Weise, einen WordPress Blog um viele nützliche Funktionen zu erweitern. Dadurch kann dieser enorm aufgewertet werden. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Erweiterungen wie z.B. Spamfilter, SEO Tools, Anwendung zur Optimierung von Bildern, Analyse Tools, usw.

Wie installiere ich WordPress Plugins?

In der Seitenleiste auf Plugins > Installieren klicken und nach dem jeweiligen Plugin suchen oder einen passenden Suchbegriff, wie z.B. „SEO Tool“ eingeben. Unter „Weitere Details“ könnt ihr eine detaillierte Beschreibung, Screenshots, hilfreiche Bewertungen und weitere nützliche Infos erhalten. Dadurch könnt ihr euch ein  besseres Bild über das Plugin zu machen.

WordPress Plugins installieren

Nach der Installation muss das Plugin noch aktiviert werden. Dieses macht man unter Plugins > installierte Plugins.

Tipp:

Bitte achtet darauf, dass das Plugin auch mit eurer WordPress Version kompatibel ist. Ansonsten könnte es zu Problemen kommen.

Meine WordPress Plugin Favoriten

SEO Plugin:

  • SEO Yoast
Yoast SEO Plugin

Yoast SEO ist mein liebstes Plugin für WordPress. Dieses SEO Tool ist ein absolutes Muss, wenn Suchmaschinen wie Google euren Blog finden und möglichst weit oben in den Suchergebnissen platzieren sollen. Da dieses SEO Plugin so umfangreich ist, habe ich Yoast SEO auch ein eigenes Tutorial gewidmet.

Nach der Aktivierung erscheint mit „SEO“ ein neuer Menüpunkt in der Seitenleiste.

DSGVO: Yoast SEO bezieht nach eigenen Angaben keine personenbezogenen Daten und ist somit DSGVO konform

Plugin Baustellenseite:

  • Eazy Under Construction
eazy under construction

Wenn ihr eure Webseite noch aufbaut oder umstrukturiert, dann ist dieses Plugin auf jeden Fall sehr hilfreich. Mit der Aktivierung versteckt ihr eure Website hinter einer Infoseite, die darauf hinweist, dass sich eure Homepage noch im Aufbau befindet. Sicherlich gibt es auch viele andere WordPress Plugins, die das Gleiche können. Dieses Plugin hatte ich aber schon im Einsatz und gute Erfahrungen damit gemacht. Es macht nämlich genau das was es soll und zwar schnell und einfach. Aktivieren könnt ihr es unter Einstellungen > Under Construction. Dort stellt ihr bei  „Activate or Deactivate“ auf „on“ und speichert es ab, fertig.

Wichtiger Hinweis: Falls ihr auf der Baustellenseite eine zusätzliche Leistung anbieten oder für eure Seite werben wollt, dann besteht  auch auf dieser Seite eine Impressumspflicht.

Sammelt keine personenbezogenen Daten.

Kommentar Plugin:

  • wpDiscuz
Plugin wpDiscuz

Leider ist die vorinstallierte Kommentarfunktion von WordPress nicht so toll. Sieht altbacken aus und macht auch nicht wirklich viel Spaß in der Nutzung. WpDiscuz kommt da schon freundlicher daher. Mit der Grundfunktion kann man einiges anfangen. Coole Addons wie Emoticons und Userprofile sind aber leider nicht kostenlos. Hier wird dann eine jährliche Lizenz fällig. Muss meiner Meinung nach aber auch nicht unbedingt sein. Jedenfalls nicht im ersten Schritt.

WpDiscuz und DSGVO: Die Kommentare werden in der eigenen Datenbank und nicht auf einem fremden Server irgendwo in einem Nicht EU Land gespeichert. Das ist schon einmal gut. Man kann eine Checkbox inklusive Link zur Datenschutzseite erstellen und auch eine Opt-In Funktion für Cookies einbauen.

Wie ihr das alles umsetzen könnt und weitere sehr nützliche Hinweise zur DSGVO Verordnung erfahrt ihr auf der Seite des Entwicklers (https://wpdiscuz.com). Falls es dennoch noch Fragen oder Anmerkungen geben sollte, freue ich mich unten auf eure Kommentare.

Plugin Spam Schutz

  • Antispam Bee und Akismet Anti-Spam
Antispam Bee

Spamming ist ein bekanntes Problem. Leider ist das nicht nur bei  E-Mails beliebt, sondern auch in vielen Foren. Damit euer Kommentar-Bereich von unerwünschten Spams geschützt ist, ist bei WordPress das Plugin Akismet Anti-Spam vorinstalliert. Jetzt gibt es aber folgende Besonderheit: Der Inhalt der eingegeben Daten wird auf externen Servern überprüft. Das ist auch eigentlich ok, wäre nicht das Problem, dass diese Server in diesem Fall in den USA stehen. Ab diesem Punkt gibt es Probleme mit dem deutschen Datenschutz, da keine personenbezogenen Daten, ohne Einwilligung des Users, in ein Drittland mit unzureichendem Datenschutz, gesendet werden dürfen. Und dazu zählt leider auch die USA. Antispam Bee ist aber eine sehr gute Alternative und arbeitet mit den europäischen Standards.

Hinweise zu DSGVO:

Akismet hat mittlerweile im Zuge der DSGVO umgestellt. Ich bin aber mit Antispam Bee so zufrieden, dass ich keinen Grund sehe dieses Plugin zu wechseln.

In Antispam Bee konnte vor DSGVO eine öffentliche Spam-Datenbank aktiviert werden. Da diese aber auch schon vor der neuen Verordnung problematisch war, wurde diese Option jetzt ganz deaktiviert. Weitere kritische Funktionen des Plugins sind hinter jeder Checkbox vermerkt. Haltet euch einfach an die Anweisungen.

Plugin Cookie-Hinweis / cookie notice

  • Cookie Notice von dFactory
cookie notice plugin

Hierzu existiert eine EU Cookie-Richtlinie, die die ausdrückliche Einwilligung des Users vorschreibt. Diese wird aber in Deutschland bis jetzt nicht umgesetzt. Es besteht aber eine Informationspflicht und der Hinweis, wie man von seinem Widerspruchsrecht gebraucht machen kann.

Daher sollte auf jeden Fall sollte im Cookie-Hinweis ein Link auf die eigene Datenschutzerklärung enthalten sein. Das Plugin Cookie Notice von dFactory verfügt nicht nur über diese Funktion, sondern ermöglicht auch die Umsetzungen gemäß EU Verordnung.

Website Analyse Plugin

  • Google Analytics Dashboard for WP by Exact Metrics (früher GADWP)
Google Analytics Plugin ExactMetrics (GADWP)

Das Plugin erstellt ein übersichtliches Google Analytics Dashboard auf eurem WordPress Dashboard. Es enthält natürlich auch die Funktionen IP Anonymisierung (anonymizeIp)  und Opt Out Cookies, um datenschutzkonform arbeiten zu können. Mehr Infos findet ihr auch in meinem Google Analytics Tutorial.

WordPress Plugins für Bildoptimierung

  • EWWW Image Optimization
EWWW Image Optimizer

Bilder werden auch mit der kostenlosen Version deutlich komprimiert. Nach meiner eigener Erfahrung komprimiert EWWW Image Optimizer die Bilder auch stärker, als der Platzhirsch „Smush Image Compression and Optimization“. Grundlage des Vergleichs sind die beiden kostenlosen Versionen.

Falls man schon sehr viele nicht optimierte Bilder auf der eigenen Website hat, gibt es eine überaus nützliche Funktion: Die Massenoptimierung von Bildern.

DSGVO: Personenbezogene Daten werden nicht gepeichert oder versendet. Nutzt man ausschließlich die kostenlose Funktionen, werden die Bilder ausschließlich auch dem eigenen Server optimiert. Bei der Bezahl-Version, läuft die Bildoptimierung aber über den Servern des Unternehmens. Und diese befinden sich in den USA. Dieses Datenschutz bedenkliche Fass, sollte man daher eher nicht aufmachen. Aber wie gesagt, funktioniert auch die kostenlose Version einwandfrei.

  • Compress JPEG & PNG images
Compress JPEG & PNG images

Das Plugin Compress JPEG & PNG images reduziert sogar noch einmal stärker als der „EWWW Image Optimizer“. Das liegt am System der Bezahlung. Im Monat hat man bei voller Leistung die Möglichkeit bis zu 500 Bilder, bzw. 500 Bildgrößen der Bilder, kostenfrei optimieren zu lassen. Erst wenn man das Volumen erhöhen möchte, wird der Service ab dem Bild 501 kostenpflichtig. Daher ist es das ideale Plugin für Websites, die im Monat einen überschaubaren Content Zuwachs haben.

Compress JPEG & PNG images und DSGVO: Die Bilder werden an den Server des Anbieters versendet. Seid daher vorsichtig und gewissenhaft mit Bilder, auf denen Personen abgebildet sind.

WordPress Plugins für Bewertungen

  • WP Review
Wp Review

Passende WordPress Plugins für Bewertungen zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Die erste zentrale Frage sollte daher lauten: Was möchte ich genau haben und was brauche ich dafür? Denn man findet in den Suchergebnissen die unterschiedlichsten Review Plugins mit komplett unterschiedlichen Leistungen.

Daher habe ich auch kein großes Verständnis für die teilweise sehr schlechten Bewertungen. Man merkt, dass die User hier oft viel zu große Erwartungen haben, welche Funktionen so ein Review Plugin haben sollte. Es wird gemeckert, dass die kostenlosen Versionen nichts können und die Premium Versionen viel zu teuer sind.

Leute: Ab irgendeinem Punkt kostet das ganze einfach Geld. Wenn jemand mal ein Website Projekt umgesetzt hat, dann kennt der oder diejenige die Stundenlöhne eines Entwicklers.

Da ich selber keinen Webshop habe und einfach nur ein Feedback erhalten möchte, ob den Lesern meine Artikel gefallen oder nicht, reicht mir ein wirklich schlichtes Review Plugin.

Abstriche muss man leider bei der mobilen Ansicht machen. Hier ist die Abgabe der Bewertung nicht optimal gelöst. Für eine bessere Usability wären größere Symbole wünschenswert.

Ansonten erfüllt WP Review meine eigenen Anforderungen. Der User kann seine / ihre eigenen Bewertungen abgeben. Dafür kann man je nach Einstellung Sterne, Punkte oder Prozente nutzen. Man kann aber auch eigene Bewertungen schreiben. Dabei kann man auch verschiedene Aspekte bewerten, die dann eine Gesamtsumme bilden. In der kostenlosen Version gibt es darüber hinaus einige Möglichkeiten, das Layout nach dem eigenen Geschmack anzupassen.

Außerdem ist WP Review nach Schema.org strukturiert. Es wird also die Voraussetzung geschaffen, dass Google diese Bewertungen in die Suchergebnisse mit aufnimmt.

Falls ihr noch mehr brauchen solltet: Die gebührenpflichtige Pro Version hat eine Reihe an weiteren Funktionen. Da müsst ihr aber selber mal schauen, ob da etwas für euch dabei ist.

Laut dem Hersteller MyThemeShop sind deren Plugins und damit auch WP Review, datenschutzkonform nach der DSGVO.

 

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Toll, dass Akismet inzwischen auf DSGVO-ready ist.