Die wichtigen WordPress Einstellungen am Anfang

In diesem Artikel geht es um die WordPress Einstellungen, die ihr auf jeden Fall schon am Anfang machen solltet. Oder sagen wir es anders:

Zumindest möchte ich euch hier darauf hinweisen, dass es wirklich sehr wichtig ist, WordPress schon von Anfang an richtig einzurichten.  Ansonsten kann das gravierende Probleme und unnötige Mehrarbeit zur Folge haben. Das betrifft in erste Linie die richtige Wahl der Permalinks und der URL.

Jeder Start ist schwer. Besonders, wenn man am Anfang überhaupt nicht weiß, was man zu tun hat. Für alle, die vor oder nach dem ersten Login von WordPress komplett verloren sind und sich gar nicht zurecht finden, habe ich den Artikel “Bei WordPress anmelden  – aller Anfang ist leicht” verfasst.

Die richtigen WordPress Einstellungen

Bevor es los geht, noch eine kurze Anmerkung. Dieser Artikel befasst wirklich nur mit Punkten, die entweder wichtig oder zumindest so sinnvoll sind, dass man sie schon am Anfang umsetzen sollte. Weniger wichtige Dinge, werden daher nicht behandelt.

Klickt in der Navigation auf Einstellungen › Allgemein.

WordPress Einstellungen – Allgemein

WordPress Einstellungen Allgemein – Titel der Website

Hier tragt ihr den Titel eurer Website ein. Im Untertitel beschreit ihr im idealen Fall kurz eure Seite. Würde sich mein Blog z.B. nur um das Thema WordPress drehen, hätte ich wahrscheinlich eher einen Untertitel wie „Das ultimative WordPress Tutorial“ gewählt. So bin ich hierfür eher ein schlechtes Vorbild. Titel und Untertitel  erscheinen so auch im Browser, falls ihr das nicht nachträglich an anderer Stelle anpassen solltet.

BrowserTab Denizpedia

Die URL in WordPress richtig einrichten

Es gibt zwei unterschiedliche URLs. Die WordPress Adresse bezieht sich auf den Ort an dem euer WordPress auf dem Server abgespeichert wurde und die Website Adresse ist die URL, über die eure Seite im Internet erreichbar ist. Falls ihr euren WordPress Ordner nicht selber in ein Unterverzeichnis verschoben habt, werden die URLs der WordPress- und der Website-Adresse gleich sein.

WordPress Einstellung URL

Ihr solltet euch von Anfang an sicher sein, über welche URL ihr für die User erreichbar sein wollt. Das schließt auch eine Umstellung von HTTP auf HTTPS ein. Befasst euch bitte vorher mit dem Thema, bevor ihr eine Entscheidung trefft.

Weitere allgemeine Einstellungen

  • Gebt eure E-Mail Adresse ein, damit ihr über wichtige Nachrichten, wie notwendige Aktualisierungen, Spams, neue Kommentare, usw. informiert werdet.
  • Mitgliedschaft: In der Regel solltet ihr natürlich nicht jedem fremden Hans und Franz erlauben, sich für euer Backend zu registrieren.
  • Es ist auch sinnvoll, sich die passende Sprache und Zeitzone auszuwählen.

WordPress Einstellungen – Lesen

Dieser Bereich ist zwar für den Anfang nicht essenziell, dennoch gehe ich kurz darauf ein, da er für die Darstellung einer WordPress Homepage wichtig ist.

Denn hier kann man entscheidet, ob man WordPress als einen Blog, mit einem dynamischen Beitragsfeed, oder als statische Website nutzen möchte.

Außerdem kann man einstellen, wie viele Beiträge auf einer dynamischen Seite gezeigt werden sollen. Diese Einstellung ist Geschmacksache. Nur bitte beachtet, dass sich die Ladezeiten, mit der steigenden Anzahl der Beiträge auf einer Seite, erhöhen können. Die Standardeinstellung liegt hier bei 10 Beiträgen.

Der letzte Punkt ist hier der wichtigste: Sichtbarkeit für Suchmaschinen.

In der Voreinstellung ist dieser Punkt deaktiviert und das sollte er auch bleiben. Außer ihr wollt wirklich, dass Google und alle anderen Suchmaschinen eure Website nicht in den Suchergebnissen anzeigen sollen.

WordPress Einstellungen – Permalinks

WordPress Einstellungen Permalinks

Was sind Permalinks?

Permalinks könnte man auch platt als „permanente URL“, also statische URL übersetzen. Es ist also das Gegenteil eines dynamischen Links.

Beispiel:

Die wichtigen WordPress Einstellungen am Anfang

Für unsere Zwecke ist so eine statische URL ideal, da unser Blog SEO-optimiert sein soll.

Ich lege euch folgendes ans Herz:

Macht euch erst einmal Gedanken über die Seitenstruktur eurer Website. Warum? Versucht von Anfang an sauber zu arbeiten. Wenn ihr Seiten erstellt habt und euer Blog bei Google oder einer anderen Suchmaschine verifiziert ist, dann gibt es eine riesige Sauerei, wenn ihr später auf die Idee kommt, die URLs zu ändern.

Ihr werdet 404 Fehler produzieren und müsst dann, mit Hilfe der .htaccess, 301 Redirects setzen. So lange bis Google die neuen URLs akzeptiert.

Einfach ausgedrückt: Durch die Namensänderung eurer Seiten findet Google diese Seiten nicht mehr und deshalb müsst ihr Umleitungen zu den neuen Seiten bauen, bis die „neue Verbindung“ von Google akzeptiert wurde.

Kategorien in der URL

WordPress ermöglicht es Bloggern, so genannte Kategorien zu erstellen. Kategorien kann man als eine Art von Unterthema eines Blogs ansehen. Auf dieser Unterthema-Seite werden dann alle Beiträge dieses Themas als Beitragsfeed zusammengefasst.

Ich gebe mal ein Beispiel aus diesem Blog. Der Startbereich meines WordPress Tutorials ist so eine Kategorie:

https://www.denizpedia.com/wordpress-tutorial/

Es kann durchaus Sinn machen, Kategorie-Seiten aufzubauen und diese auf wichtige Keywörter zu optimieren. Aber natürlich nur, wenn es das Thema der eigenen Website zulassen sollte.

Kategorien erstellt man genauso wie einen Beitrag oder eine Seite und kann diese dann einem Beitrag zuordnen.  Macht das aber bitte nur, wenn dieser Beitrag vorher noch nicht online war. Sonst produziert ihr, wie oben schon beschrieben, eine Fehlerseite.

Aber was bedeutet das jetzt für meinen Permalink?

Aus meiner Sicht gibt es nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Beide kann man unter „Benutzerdefiniert“ einstellen:

http:// euerBlog.de/ %category%/ %postname%/

oder

http:// euerBlog.de/ %postname%/

Erklärung:

Die erste Option hat immer eine Kategorie in der URL. Also wählt diese Form bitte nur, wenn ihr wirklich immer eine Kategorie in eurer URL verwenden wollt. Es gibt noch weiter unten die Möglichkeit eine Kategoriebasis als Fallback einzutragen. Ich persönlich finde das aber nicht zielführend.

Permalinks Kategoriebasis

Die zweite Option hat logischerweise nur den Namen des Beitrags in der URL

Die Suchmaschinen erwarten von euch eine kurze und saubere URL-Struktur. Die Angabe des Datums ist in einigen Fällen vielleicht ganz nett, aber für eine SEO Optimierung wahrscheinlich eher hinderlich. Und den praktischen Wert von URLs, bestehend aus ID-Nummern, kann man sich eigentlich selber denken: Suchmaschinen können damit leider nichts anfangen.

Falls euch die Bedeutung der anderen Begriffe interessiert, dann müsst ihr oben auf den Link klicken.

Permalinks Begriffserklärung

Benutzer > Dein Profil

Als Letztes, solltet ihr euch noch einen Nickname zulegen.

Auf dem Aspekt der Sicherheit bin ich schon bei der Installation von WordPress etwas ausführlicher eingegangen:

Ihr könnt euch einen Spitznamen zulegen und damit einen öffentlichen Namen für eure Blogbeiträge kreieren, um damit euren richtigen User-Namen zu verschleiern.

Nickname auswählen

Das soll es für das erste gewesen sein. Ihr seid der Meinung, dass noch etwas Wichtiges fehlt? Dann gebt mir doch einfach Feedback.

Die nächsten Schritte

Ihr habt alle Einstellungen gemacht und wisst nicht wie es weiter gehen soll? Dann durchstöbert doch das WordPress Tutorial.

 

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