Die besten WordPress Themes für den Anfang

In einem vorherigen Artikel habe ich beschrieben, nach welchen Kriterien man ein WordPress Theme auswählen sollte. Des Weiteren sollte dadurch auch jedem klar geworden sein, dass es „die besten WordPress Themes“ so nicht gibt, bzw. nicht geben kann.

Allerdings sehe ich auch ein, dass es am Anfang enorm zeitaufwendig ist, sich das passende Theme herauszusuchen. Denn eigentlich möchte man sofort anfangen seinen Blog aufzubauen, um die Möglichkeiten von WordPress zu entdecken.

Daher habe ich jetzt ein paar Design Vorschläge für euch, die ihr am Anfang nutzen könnt, um euch auszuprobieren und einfach mit dem Bloggen loszulegen:

Meine drei besten WordPress Themes für den Anfang

Das Theme Deadline

WP Theme Deadline

Eine gute Option, um einfach mal mit dem Blog zu starten. Für meinen Geschmack vielleicht nicht das modernste Design. Dafür enthält es aber die wichtigsten Standardfunktionen.  So hat man z.B. die Möglichkeit, das Theme farblich anzupassen. Insgesamt sehr minimalisch und ohne viel Schnickschnack gehalten. Gut geeignet als Informationsseite. Einen Technikblog könnte ich mir damit sehr gut vorstellen.

Was man als negativen Punkt auslegen kann: Im Quellcode der Startseite ist keine H1 vorhanden. Aus SEO Sicht sehe ich das aber nicht als dramatisch an. Speziell, wenn man das Theme als Blog nutzen möchte.  Man wird immer eher mit den Landingpages ranken. Die Startseite ist in der Regel dem Namen eurer Website, bzw. eurer Marke vorbehalten. Wollt ihr aber keinen Blog, sondern eine statische Website erstellen, dann kann es in vielen Fällen sicherlich schon Sinn machen, ein wichtiges und zentrales Thema eurer Website zu bespielen. Aber dann ist dieses Template hier definitiv nicht die richtige Wahl.

Insgesamt ist es aber eine gute kostenlose Alternative, zu allen kostenpflichtigen News Blog Themes.

Theme HappenStance

Wp Theme Happenstance

Schlichtes und modernes Design. Sticht durch seine vielen Möglichkeiten hervor., das Theme zu konfigurieren. Dadurch bekommt man ein gutes Gefühl dafür, was man alles für Möglichkeiten haben könnte, seinen WordPress Blog individuell anzupassen. Ich schreibe „könnte“,  da sich der Umfang der Leistungen der angebotenen Themes schon sehr stark voneinander unterscheidet. Das ist der persönlichen Motivation des jeweiligen Entwicklers geschuldet, der entscheidet, was er dem Nutzer an Optionen zur Verfügung stellen möchte.

Theme Poseidon

WordPress Theme Poseidon

Minimalistisch, elegantes Design. Aber nicht nur deshalb weiche ich von meiner persönlichen Vorliebe ab, Lite-Versionen zu meiden. Denn dieses Theme trifft nicht nur meinen eigenen Geschmack, sondern bietet auch in seiner kostenlosen Version, genügend Funktionen, für einen gelungenen Webauftritt.

Einziger Wehmutstropfen: Einen editierbaren Footer erhält man erst mit der Premiumversion. Um jetzt doch z.B. ein Impressum einzubauen, hat man mehrere Möglichkeit. Beispielsweise mit Hilfe des Hauptmenüs, oder durch die Anpassung des Quellcodes. Beides ist aber nicht optimal. In diesem Fall stellt derselbe Entwickler aber das Plugin „ThemeZee Toolkit“ bereit. Dadurch kann man in den Footer schnell und einfach Links einfügen.

Tipp zur optimalen Darstellung der Themes

Bitte beachtet, dass ihr auf jeden Fall die Dokumentationen der Themes durchlesen solltet. Dort erfahrt ihr nämlich u.a., wie groß das Bild eines Beitrages und dessen Seitenverhältnis sein muss. Zwar kann man jede beliebige Größe hochladen, aber das kann dann ganz schnell wie Kraut und Rüben ausschauen. In der Regel reicht es für die gesamte einheitliche Darstellung des Themes, wenn ihr das Bildformat der Beiträge wählt und es entsprechend zurechtschneidet.

Das waren meine drei besten WordPress Themes für einen schnellen Start. Ich hoffe, dass euch einer meiner Vorschläge weitergeholfen hat und ein geeignetes Design dabei war. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. Vielleicht habt ihr ja auch noch einen anderen Vorschlag. Ansonsten heißt es wohl leider weiter: suchen, suchen, suchen.

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