Die ideale Domain und das richtige CMS auswählen

Eine aussagekräftige Domain wählen:

Um die richtige Domain für euren Blog oder eure Website zu finden, sehe ich drei Möglichkeiten:

  1. Ihr seid z.B. Freelancer und wollt eine Domain mit eurem eigenen Namen erstellen.
  2. Aus SEO-Sicht wählt Ihr eine Domain, die thematisch zu eurem Angebot passt und ein hohes Suchvolumen generiert. Denn ihr erhofft euch davon, dass sich dadurch euer Blog möglichst weit vorne in den Suchergebnissen platziert. Beispiel: Ihr erstellt einen Blog für Onlinespiele. Dann wäre z.B. eine vorstellbare URL: www.mein-Onlinespiele-blog.com
  3. Ihr kreiert euch einen Namen, der eurer Meinung nach eure Website am besten repräsentiert und beschreibt. Also z.B. eine Wortkombination aus eurem Vornamen und der Endung -pedia, die vom altgriechischen Wort paideia abstammt – was so viel wie Erziehung heißt. 😉

Ich als Marketer vertrete die Ansicht, dass eine starke Marke und deren liebevolle Pflege alles Andere aussticht. Für alle Berufskollegen, die jetzt schreien: „BRAND IST TOT !“, sei von mir aus tiefster Überzeugung gesagt: „LANG LEBE DIE MARKE !“

Um zu überprüfen, ob ein Name schon vergeben ist, gibt es im Netz zahlreiche „Domain Checker“.

Hier mal ein Beispiel: https://www.checkdomain.de/

Welches CMS ist für einen Blog die beste Wahl?

Meine Ausgangsgrundlage ist klar: Dieses Tutorial richtet sich an diejenigen, die motiviert sind ihren ersten professionellen Blog zu erstellen. Außerdem soll dieses recht schnell und unkompliziert umsetzbar sein. Hierfür ist meiner Ansicht nach das Content-Management-System WordPress einfach unschlagbar.

Vor- und Nachteile von WordPress

 

Die Vorteile von WordPress:

  1. Freie Software, sprich kostenlos
  2. Schnelle und einfache Installation
  3. Einfaches Handling
  4. Eine riesige Community, die bei Problemen weiterhelfen kann
  5. Eine große Auswahl von Templates, auch von kostenlosen Designs
  6. Eine Fülle von nützlichen Plugins und Widgets
  7. Regelmäßige Sicherheitsupdates
  8. Ist auch als deutsche Version vorhanden

Nachteile von WordPress:

  1. Teilt ein typisches Schicksal wie alle Big Player, wie z.B. Windows. Ist ein beliebtes Ziel von Angriffen durch Hacker
  2. Aufgrund der kontinuierlichen Aktualisierung von WordPress, wirkt sich das auch auf die Häufigkeit der Updates für die Plugins aus
  3. Durch die Vielzahl an Templates und Plugins, ist das Ganze ein wenig unübersichtlich geworden
  4. Meine persönliche Meinung: WordPress ist eine sehr gute Blog Anwendung. Aber nicht 100% ideal, wenn man es als Content-Management-System einsetzen möchte. Beispiel: Beim Thema SEO hat die Grundinstallation gravierende Defizite, was das Thema Duplicate Content angeht. VORSICHT SPOILER: Für diese Probleme gibt es wirklich geniale Plugins.

Fazit:

Die Argumente für den Einsatz von WordPress sind – meiner eigenen Meinung nach –  besonders für Neulinge einfach ungleich höher, als die Nachteile. Aber auch die kann man ziemlich schnell entkräften, bzw. minimieren. Die Entwicklergemeinde ist einfach riesengroß und davon profitiert man als User ungemein. Und wenn man fleißig sein System aktualisiert, dann werden auch die Sicherheitslücken minimiert.

Für das Thema SEO und weiteren großen Herausforderungen existieren, wie schon oben erwähnt, etliche kleine Helferlein in Form von Plugins.

Und last but not least: Das Problem der Unübersichtlichkeit: Dafür gibt es ja diese Rubrik hier ;-).

Ich weiß, dass der Artikel etwas einseitig ist, aber ich habe nun einmal ich mit WordPress, sowohl privat als auch beruflich, sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn mir hier aber jemand triftige Gründe nennen sollte, warum z.B. Joomla „the state of the art“ ist, dann probiere ich das gerne mal aus und revidiere hier gegebenenfalls meine Meinung und sage Asche auf mein Haupt. Aber bitte kommt mir  nicht mit einem CMS  wie TYPO3. Denn hier geht es immer noch um einen unkompliziert zu bedienenden Blog.

 

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Super Beitrag, danke für die ganzen Informationen. Ich finde es toll, dass man heute so eine Auswahl hat und gerade mit WordPress und Typo3 Webdesign kann man auch ohne grosse Kosten sehr individuelle und ansprechende Webseiten aufbauen.